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Dienstag, 19. Juli 2016

Strandlektüre!

Sommer, Sonne, Strand – und Urlaub in Holland. Leuk! Und welches Buch muss ins Gepäck, das sich locker-leicht lesen lässt? Ich hätte da eine Idee: „Holland für die Hosentasche. Was Reiseführer verschweigen“ aus dem Fischerverlag und für nur 10 Euro im Buchhandel oder bei Amazon erhältlich. Geschrieben hat es Ulrike Grafberger, also ich selber.

Nun ist es gar nicht so leicht, über ein Buch zu schreiben, das man selbst geschrieben hat. Deswegen fange ich am besten mit dem an, was andere davon halten ...


Leser- und Pressestimmen


»Klein aber sehr fein, ein super Reiseführer durch die Niederlanden, mit facettenreichen Informationen.«
Reisetravel.eu

»Ein kleines Buch […], das wundervoll ist und uns die Holländer und ihr Land erklärt.«
Martina Straten, Radio Salü

»Das Format des Buches passt in jede Tasche und macht es zum unentbehrlichen Begleiter für alle, die Holland und die fahrradfahrenden Bewohner (neu) entdecken wollen.«
Ludwigsburger Wochenblatt

»Nach der Lektüre geht man mit völlig anderen Augen durch die Straßen Hollands. Wer sich wirklich für Land und Leute in Holland interessiert, muss es sich besorgen. Ein kurzweiliges, interessantes und schön geschriebenes Must-have für den Hollandurlauber oder den, der es werden möchte :-)«
Amazon-Kunde


Holland für die Hosentasche


Im letzten Jahr wurde ich vom Fischerverlag gefragt, ob ich ein Buch über Holland schreiben möchte. Der Anlass: Holland und Flandern sind gemeinsam Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016. Im April erschien dann „Holland für die Hosentasche. Was Reiseführer verschweigen.“ Und tatsächlich: Das Buch passt in jede Tasche, doch mit über 280 Seiten steht auch eine Menge drin. Aber was genau?

  • Was ist typisch holländisch? Da wären Toleranz und Freiheitsliebe, aber auch Sparsamkeit, was sich an den vielen Bonus- und Rabattkarten in jedem holländischen Geldbeutel zeigt. Doch die Holländer sind auch für ihre unkonventionellen Ideen bekannt. Gräber im Lärmschutzwall, eine vom Arbeitsamt finanzierte Ausbildung zum Hellseher, die Fisch-Disco im IJsselmeer und ein Solar-Radweg – in Holland ist alles möglich! Außerdem verrate ich, warum sich Holländer zur Begrüßung drei Mal küssen, weshalb sie an Ostern Möbel kaufen und zu welchem Anlass sie Rucksäcke an Fahnenstangen hängen.
  • Die Holland-Klassiker: Kommen Tulpen, Holzschuhe, Käse und Windmühlen wirklich aus Holland? Und warum heißen die Holländer eigentlich Käsköpfe? Diesen und anderen Themen gehe ich in meinem Buch auf den Grund.

  • Das holländische Essen. Manche sind der Meinung, in Holland gebe es keine Esskultur. Andere wiederum lieben patat, frikandel, kibbeling und haring. Viel Interessantes über das holländische Essen und Pommes in der „Kriegsversion“ steht in „Holland für die Hosentasche“.
  • Die Holländer lieben ihr Königshaus. Wie Königin Máxima zur Ehestifterin wurde, warum König Willem-Alexander mit Kloschüsseln wirft und welche Hobbys die Prinzessinnen haben, das erzähle ich in meinem Buch.
  • In Holland ist alles klein, selbst im Sprachgebrauch. In Holland sitzt man bei schönem Wetter im „zonnetje“, trinkt ein „colatje“ und raucht ein „sigaretje“. Alles ist sehr „gezellig“ und „leuk“. Doch wenn sich die Holländer aufregen, dann reicht die Spannweite der Schimpfwörter vom Pimmel bis zum Himmel.
  • Kultur: Rijksmuseum und Van Gogh-Museum kennt jeder. Aber dass es in Holland auch ein Irrenhaus-Museum, ein virtuelles Schuh-Museum, eine auf dem Dachboden eines Grachtenhauses versteckte Kirche und eine Hexen-Waage gibt – wer hätte das gedacht?
  • Politik und Gesellschaft: Wo Gleichberechtigung groß geschrieben wird und sich Väter und Mütter die Kindererziehung teilen, dort kann man sich auch vorstellen, dass der Ministerpräsident mit dem Fahrrad zum Albert Heijn-Supermarkt fährt, um die Einkäufe für seine Mutter zu erledigen.

Welch ein schönes, freies, sympathisches und etwas verrücktes Land ist es doch, in dem ich lebe! Mein „Holland für die Hosentasche“ ist somit auch eine Liebeserklärung an meine neue Heimat, in der ich seit 12 Jahren lebe. Und ja, die ideale Strandlektüre ist dieses Büchlein natürlich auch!






Donnerstag, 16. August 2012

Käse-Solidarität

Diese kleine Geschichte habe ich heute in der Tageszeitung NRC Next gelesen. Und weil sie so nett ist, möchte ich sie euch nicht vorenthalten: Vergangene Woche trafen auf dem Landgut Heerlijkheid Marienwaerdt im niederländischen Ort Beesd rund 14.000 Kilo Parmesankäse ein. Haben die Holländer nicht ihren eigenen Käse, könnte man sich fragen.



Das haben sie, mit Sicherheit. Die Holländer besitzen jedoch auch ein großes Herz und einen Hang zur guten Tat. Und genau das war der Grund, warum Hunderte von italienischen Käselaibern Asyl im niederländischen Gelderland fanden. Der Parmesan fiel dem Erdbeben im Mai 2012 zum Opfer, das in der Region Parma 25 Menschenleben kostete und 14.000 Menschen obdachlos machte. Auch der dort reifende Parmesankäse blieb nicht unversehrt und so wurden Tausende und Abertausende Käselaiber beschädigt. Weil jedoch ein Parmesankäse mit kleinen Schönheitsfehler nicht mehr gut zu verkaufen ist, erbarmten sich die Niederländer Raymond Janssen und Samuel Sanders, holten einen Teil des Parmesans nach Holland und retteten somit einige italienische Käsebauern vor dem finanziellen Ruin. Verkauft wird der Käse nun während einer Messe auf dem Landgut Heerlijkheid Marienwaerdt, die vom 15. bis 19. August stattfindet. Ein halbes Kilo Solidaritätskäse kostet 15 Euro. Viel Erfolg!





Quelle: NRC Next vom 16. August, niederländischer Artikel von Carola Houtekamer

Montag, 11. Juni 2012

Land unter ...






... dem Meeresspiegel. Rund ein Viertel der Niederlande liegt tatsächlich unter dem Meeresspiegel. Der tiefste Punkt wurde in Südholland (Zuidplaspolder) gemessen und beträgt fast sieben Meter. Selbst der Flughafen Schiphol ist noch stolze vier Meter unter dem sogenannten NAP (Normaal Amsterdams Peil). Bleibt zu hoffen, dass die Deiche gut halten und die Maßnahmen zum Küstenschutz Erfolge zeigen. Mehr darüber in den folgenden Tagen ....